Ferien waren nötig

Trotz lockerem Lebensstil in einer schönen Stadt am Strand, hat man irgendwann doch auch Ferien nötig. Oder mindestens Lust danach. Kurz nach der Entscheidung einen Wochenendausflug zu machen, melden sich Ursi und Gaba aus Fortaleza: Wir könnten doch gemeinsam etwas unternehmen. Am nächsten Tag schon fahren wir 11 Stunden mit dem Bus in den Norden, ins Kite-Surf-Dorf Cumbuco, das zur Zeit mehr Beachvolleyballer als Kite-Surfer beherbergt.

Was wir so unternommen haben, das seht ihr in der Bildergalerie unten.

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Gestern stiegen wir wieder in den Bus, um heimzukehren. Ein gutgelaunter Busfahrer klärte uns über die Sicherheitsmassnahmen auf: „Wenn etwas passiert, bitte alle zur Türe raus. Wenn das nicht geht, dann den roten Hammer nehmen.“ Und so weiter. Die letzte Info war dann etwa: „Wir werden kurz nach Mitternacht bei einem Polizeiposten Halt machen, um auf andere Busse zu warten, damit die Busse zusammen weiterfahren können. Der Grund dafür ist, dass es hier zu gefährlich ist, für nur einen Bus alleine. Auf dieser Strecke kommt es zu vielen Überfällen, wo die Strasse mit 4 Autos nebeneinander blockiert wird und der Bus angehalten und ausgeraubt wird. Sind mehrere Busse zusammen unterwegs, dann ist es einfacher für uns, die Polizei zu alarmieren. Also, fahren wir doch zusammen. Und noch etwas, bitte benützt die Toilette nur für das flüssige Geschäft, wir haben kein Wasser und das beginnt sonst zu stinken… Gute Fahrt!“

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