Baum + Auto = 0?

DiBaume Stadt in der ich wohne ist bekannt für seinen hohen Grünanteil. Neben vielen Parks gibt es auch reichlich Regenwald mitten in der Stadt.

Nun soll es noch grüner werden. Es soll ein Gesetz eingeführt werden, dass pro verkaufter Neuwagen bis 1000ccm ein Baum gepflanzt werden muss. Ab 1000ccm sollen zwei Bäume gepflanzt werden und für einen verkauften Bus oder Lastwagen muss der Verkäufer drei Bäume pflanzen.

João Pessoa ist bestimmt keine Weltstadt, aber doch immerhin fast doppelt so gross wie die grösste Schweizer Stadt und die Hauptstadt von einem Staat, der etwa zweimal so gross ist wie die Schweiz . Und hier wird ein solches Gesetz eingeführt. Was hält ihr davon? Bringt das etwas – ausser Bäumen? Sollten das andere auch machen? Fehlt es an Bäumen?

3 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Stallo am 8. Oktober 2009 um 3:31

    Habe am selben Tag wie ich diesen Eintrag gesehen habe, einen weiteren Baumtext gelesen. Ich find ihn super!
    http://dasmagazin.ch/index.php/der-herbstzeitlose/

  2. Veröffentlicht von Sam am 19. Oktober 2009 um 23:54

    Hier in Peking ist uns aufgefallen: die haben so gut wie keine Abgase mehr.

    Natürlich ist das übertrieben aber einerseits fahren viele Velo aber vor allem schätze ich mal fahren über 90% der Roller elektrisch durch die Gegend. recht friedlich. Und das sind keineswegs alles 2008-er Modelle mit Olympia-Kleber sondern auch schon ältere Modelle dabei.

    Auch in den dreckigsten, lebendigsten Hutongs stinkt es nicht (nach Abgasen). Und auf den Strassen der Stadt verkehren Autos ungefähr der selben Generationen wie in der Schweiz. Bisher kein Smog (von dem man soviel hörte in der CH-Presse), nichts dergleichen, alles recht geordnet (inkl Blitzkästen).

    Natürlich ist Peking die glänzende Vorzeigestadt (das merkt man überall – ein bisschen Fake) mit und seit den olympischen Spielen. Bin gespannt auf den Kontrast in Xi’an – falls es den gibt.

    China investiert Milliarden in alternative Energien und Luftverbesserung etc. Es scheint Wirkung zu zeigen – wohl mehr, als nur Bäume zu pflanzen. Ist mir lieber, einen Hutong mit 5 Bäumen und (hupende – man hört ja sonst nichts) Elektroscooters entlangzuspatzieren als einer Strasse mit 30 Bäumen und alles benebelt mit Diesel-Qualm.

    (Natürlich gibt es die andere Seite der olympischen Medaille – möchte nicht allzusehr schwärmen. Die Methoden, mit denen China so schnell vorankommt sind zurecht umstritten. Die haben beispielsweise den Hutong, an dem wir wohnen praktisch übers Weekend gesamterneuert – ganz lange Arbeitstage, alle paar Wochen ein Weekend etc.)
    .-= Sam´s last blog ..Tiananmen =-.

  3. Veröffentlicht von Sam am 19. Oktober 2009 um 23:57

    Ergänzung: Hutong => enge Gässchen in Peking, in denen viel Betrieb herrscht abseits des Image-Glanzes.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hutong
    .-= Sam´s last blog ..Tiananmen =-.

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