Traum aus – ab zu den Schweinen

So, jetzt ist der Traum aus. Nach zwei Monaten Wandern, Grillieren und Schlauchbootfahren (bezahlt) muss ich jetzt wieder mit Wecker aufstehen und lange Tage arbeiten. Das bin ich mir einfach nicht gewöhnt, aber als pflichtbewusster Schweizer weigere ich mich nicht und stelle mich dieser neuen Aufgabe…

Meine neue Arbeit im Zivildienst beinhaltet glückliche Schweine, Wasserbüffel und Ziegen füttern und pflegen.

Positives am neuen Job:

  • Geschäftsauto (Audi A4) zu meiner freien Verfügung
  • Muss nicht mehr doofe Hündeler zurechtweisen oder Neophyten jagen
  • Ein nettes Victorinox-Messer erhalten mit diversen kleinen Schraubenziehern
  • Jeden Tag ein mit Liebe zubereitetes Mittagessen

Negatives am neuen Job:

  • 8 Stunden Arbeit pro Tag
  • Jeden Tag vor 7 Uhr aufstehen
  • Ich stinke wie die Kacke eines Schweins, das den ganzen Tag verdorbene Erbsen und Krautstiel-Abfälle isst – verdünnt mit einer Mischung aus abgestandenem Wasser, Dreck und dem Urin der ganzen (Edit: Schweine-)Familie. Ohne Glas.

Schweine sind eben doch Schweine. Liebevoll gemeint. Ich freue mich auf ein paar Wochen mit euch, liebe Dreckschweine!

Natürlich werde ich nicht jede Fütterung im Blog erwähnen, doch dies war mein erster Tag. Habe noch nicht genug den Überblick über alle möglichen Gefahren, die ich fördern könnte um blogwerten Inhalt zu generieren. Versuche mal etwas mit „Zwischen Mutter und Jungtier“ oder so. Reiten kann ich nicht, aber die Flip-Videokamera trage ab morgen mit… Nehme natürlich gerne Ideen entgegen. Wer weiss was?

1 Kommentar

  1. Veröffentlicht von chlori am 3. August 2010 um 17:43

    Hier noch eine kleine Ergänzung:

Hinterlassen Sie einen Kommentar





eMail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
Auch möglich: Abo ohne Kommentar.