Didaktisch fantastisch

Was sind Merkmale eines guten Lehrers bzw. Unterrichts?

Wir alle haben doch zu Dozenten, Referenten, Kursleiter und Lehrer eine klare Meinung… Hier zuerst ein paar Beispiele.

Beispiele für schlecht:

  • Powerpoint-Präsentationen mit vielen bzw. voll geschriebenen Folien nerven
  • Beim Reden in den eigenen PC starren
  • Lehrer führt Monolog

Beispiele für gut:

  • Zeitplan definieren und einhalten
  • Studenten miteinbeziehen und mit dem Namen ansprechen
  • Tagesziele setzen und vor und nach Kurstag durchgehen
  • Persönlich mag ich auch, wenn am Kursende der Dozent zusammen mit den Studenten „Take-Home-Messages“ auflistet. Das sind dann sehr wertvolle, kompakte Notizen.

Jetzt sammle ich zur Vorbereitung eines [intlink id=“1064″ type=“post“]Kurses das ich leiten werde[/intlink], mit einem kleinen Brainstorming ein paar Ideen als Gedankenanstoss und evtl. Repetition, egal. Tipps von richtigen Menschen (vs. Theoriebuch) sind gesucht!

Was schätzt ihr an guten Lehrpersonen? Was nervt euch bei schlechten?

6 Kommentare

  1. Veröffentlicht von Dani am 10. August 2010 um 15:37

    Wir haben bei einem Lehrer (Fach Management und Mitarbeiterführung) jeweils am Ende des Tages je eine max einminütige Zusammenfassung gemacht und dasselbe nochmal bei beginn des nächsten Schultages. So hat sich Jeder zum Schluss nochmal damit befasst und sicher die wichtigsten Dinge für sich „mitgenommen“.
    Zu beginn des Tages hat man sich so auch wieder damit beschäftigt und sich sozusagen selbst wieder ins Thema eingearbeitet und der Lehrer konnte nur noch anknüpfen.
    War sehr interessant. Für die Kurzvorträge wurden die verschiedensten Hilfsmittel verwendet. Hellraumproki, Flip-Chart, Moderations-Karten…..

  2. Veröffentlicht von Dani am 10. August 2010 um 15:41

    übrigens hatten wir für den Lehrgang 3 Lehrer aus der Privatwirschaft, die das vie Mandat gemacht haben. Bei diesen haben wir sehr viel gelernt und profitiert.
    Bei den festangestellten Lehrern dieser Schule haben wir deutlich gespürt, dass sie vorbereitete Stunden hatten, die sie immer wieder verwendeten. War langweilig und nicht auf uns zugeschnitten. Die freien Lehrer waren wirklich frei und konnten den Unterricht auf unsere Bedürfnisse anpassen.

  3. Veröffentlicht von chlori am 10. August 2010 um 16:10

    @Dani: Gute Inputs, vielen Dank. Die einminütige Zusammenfassung finde ich eine sehr gute Idee.

    Zu den Hilfsmitteln: Sprechen herkömmliche Hilfsmittel (Hellraumprojektor, Flip-Chart, Whiteboard, Wandtafel) mehr an als „moderne“ (Beamer, Smart-Board, Screen-Sharing)?
    Ich werde für meinen Kurs alles zur Verfügung haben (ausser Wandtafel), weil es aber ein Software-Kurs ist, wird Beamer/Screensharing eine Rolle spielen, aber zB 1-Min Zusammenfassungen und Ziele etc. fände ich persönlich völlig ok wenn nicht besser auf Flip-Chart… Einverstanden?

  4. Veröffentlicht von Dani am 13. August 2010 um 7:36

    es ist halt die zeit, die moderne hilfsmittel nicht zulässt. wir hatten jeweils 5 min zeit zum vorbereiten.
    für die längeren, zuhause vorbereiteten vorträge benutzten auch wir beamer usw.
    jedoch sollten immer nur 1-2 hilfsmittel gleichzeitig benutzt werden, sonst wird es zur medialen show. aber das weisst du ja sicher auch.

  5. Veröffentlicht von Dani am 13. August 2010 um 7:39

    übrigens war der proki sehr beliebt für diese kurzvorträge; und von vorteil. eine folie können problemlos 8 personen gleichzeitig vorbereiten. beim flip-chart oder white-board wird es da schon schwierig. beim flip-chart könnte es noch gehen, wenn jeder ein blatt an den platz nimmt. jedoch sind die tische oft zu klein. aus meiner sicht deshalb zum vorbereiten für bildliche/grafische darstellungen: der proki mit folie.

  6. Veröffentlicht von greyowl am 13. August 2010 um 8:33

    Gut (aber schwierig durchzusetzen, weil man selber nichts tut und doch dafür bezahlt werden möchte): Den Teilnehmern beauftragen, jeweils einen kleinen Lehrblock selber vorzuführen; so lernen sie am Meisten!
    Schlecht: Sich nicht an den Kursunterlagen zu halten bzw. sie als schlecht darzustellen; das verunsichert die Teilnehmer

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